Befestigungsmethoden, richtiges Aufsetzen und Tipps für sicheren Sitz im Alltag.

Eine gut angepasste Perücke sitzt in den meisten Fällen bereits ohne zusätzliche Befestigung sicher auf dem Kopf. Entscheidend dafür sind vor allem Größe, Passform und Aufbau der Montur. Wenn die Perücke korrekt angepasst ist, liegt sie gleichmäßig am Kopf an und bietet im Alltag einen stabilen Halt.
Viele hochwertige Perücken sind so konstruiert, dass sie allein durch ihre Passform sicher sitzen. Die Montur wird so gefertigt, dass sie sich möglichst gut an die natürliche Kopfform anpasst.
Mehrere Elemente tragen dazu bei:
Ist die Perücke korrekt angepasst, sind Kleber oder Tape im Alltag häufig nicht notwendig.
Neben der Grundpassform kann eine Perücke auch individuell angepasst werden. Viele Modelle verfügen über integrierte Verstellmöglichkeiten im Nackenbereich, mit denen sich der Sitz genauer regulieren lässt.
Bei Bedarf kann der Halt zusätzlich verbessert werden, indem Silikon- oder Komfortbänder direkt in die Montur eingenäht werden. Diese Bänder erhöhen die Reibung zwischen Kopfhaut und Montur und verhindern, dass die Perücke verrutscht.
Eine solche Anpassung ist besonders hilfreich:
Eine fachgerechte Anpassung sorgt dafür, dass die Perücke bequem sitzt, natürlich wirkt und im Alltag zuverlässig hält.
Eine professionell angepasste Perücke sitzt in den meisten Fällen auch ohne zusätzliche Befestigung stabil. In bestimmten Situationen kann jedoch zusätzlicher Halt sinnvoll sein – etwa bei intensiver Bewegung, sehr glatter Kopfhaut oder besonderen Alltagsanforderungen.
Clips sind kleine Kämme, die an der Innenseite der Montur befestigt sind und im Eigenhaar greifen. Sie können zusätzlichen Halt geben, wenn noch ausreichend eigenes Haar vorhanden ist. Viele Trägerinnen und Träger benötigen Clips jedoch nicht, wenn die Perücke korrekt angepasst wurde.
Ein Haarnetz oder eine Unterziehhaube fixiert das Eigenhaar flach am Kopf und sorgt für eine gleichmäßige Unterlage. Dadurch kann die Perücke stabiler sitzen und weniger verrutschen.
Ein Gripband ist ein elastisches Band mit rutschhemmender Silikonbeschichtung. Es wird am Haaransatz getragen und kann verhindern, dass die Perücke verrutscht – ganz ohne Kleber. Diese Lösung wird häufig bei komplettem Haarverlust eingesetzt.
Tape-Streifen oder medizinischer Perückenkleber sorgen für besonders starken Halt. Sie werden direkt auf die Haut aufgetragen und fixieren die Perücke am Haaransatz. Diese Methode wird meist nur dann verwendet, wenn ein besonders fester Sitz gewünscht ist – etwa bei sportlichen Aktivitäten.
Der Sitz einer Perücke wird bereits beim Aufsetzen entscheidend beeinflusst. Mit der richtigen Technik liegt sie gleichmäßig am Kopf an.
So gehen Sie vor:
Ein Spiegel hilft dabei, Haaransatz und Scheitel korrekt auszurichten.
Im normalen Alltag hält eine korrekt angepasste Perücke meist problemlos. In bestimmten Situationen können zusätzliche Maßnahmen sinnvoll sein.
Sport:
Ein breites Stirnband oder eine eng sitzende Unterziehhaube sorgt für zusätzliche Stabilität.
Wind:
Perücken mit verstellbarem Nackenband sitzen bei Wind stabiler. Bei starkem Wind kann auch eine Mütze oder ein Tuch zusätzlichen Schutz bieten.
Hitze und Schweiß:
Atmungsaktive Unterziehhauben helfen, Feuchtigkeit aufzunehmen und verhindern, dass die Perücke durch Schweiß verrutscht.
Wenn Sie unsicher sind, welche Befestigung oder Anpassung für Ihre Situation sinnvoll ist, kann eine Beratung im Zweithaarstudio helfen. Bei Hairworld in Salzburg zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten direkt an Ihrer Perücke.
Sie erreichen uns unter +43 (0)662 / 231239 oder können einen Rückruf vereinbaren.
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